Volleyball


Am Freitag, den 04.09.2015 trafen sich bereits früh am Morgen 13 Hobby Herren Volleyballer zur Tour 2015. Auf dem Plan stand ein Wochenende in Hamburg. Das Programm war eng gestrickt und, da für mögliche Verzögerungen so gut wie kein Platz vorgesehen war, schlug uns gleich zu Beginn fast die deutsche Bahn ein Schnäppchen. Mit Verspätung am Ziel angekommen war es nur unserer guten Fitness zu verdanken, dass wir den Bus der uns zum ersten Etappenziel bringen sollte noch bekamen.

Noch gerade pünktlich erreichten wir so den Werkseingang mit dem großen AIRBUS Logo in Finkenwerder. Zweieinhalb Stunden durften wir uns über Geschichte und Gegenwart dieses europäischen Flugzeugbauers informieren lassen. Beeindruckt von der an den Tag gelegten und im Rundgang durch die Hallen auch erlebten Präzession beim Bau eines AIRBUS und den Dimensionen dieser Geburtsstätte von Fliegern, die wohl fast jeden von uns schon einmal sicher in den Urlaub gebracht haben, bekamen wir auch noch den Größten der Airbus Familie, den A380 zu Gesicht.

Gruppenfoto Hamburg 2015

Nach so viel Bahn und Flugzeug ging es, für Hamburg natürlich stilecht, mit dem Schiff in die Hansestadt weiter. Das Hotel war schnell erreicht und schon mussten wir weiter zum exotischen Teil unseres Programms. Im Rodizio ging‘s brasilianisch heiß zu. Fleisch vom Spieß, am Tisch serviert und so manch einer im Samba Rhythmus vorbei zappelnder Leckerbissen machten das Essen zum Erlebnis.

Dank Helmut’s HH Erfahrung ging‘s für uns danach auf eines der schiefen Häuser auf dessen Dach sich eine Open Air Bar befindet, die einen atemberaubenden Blick auf die Hafenstadt bietet.

Der erste Abend oder besser Morgen klang mit einem Spaziergang durch St. Pauli aus.

Der nächste Tag begrüßte uns zwar verregnet, da aber laut Programm Geschichtliches geplant war, störte das niemanden. Es ging in die Speicherstadt, dort wo Hamburgs bewegte Vergangenheit erlebbar gemacht wird. Nirgendwo anders als im Dungeon bekommt man Einblicke ins Hamburg von früher so haut nah veranschaulicht.

Ob es nun Eindrücke vom Brand von Hamburg 1842, oder Geschichten um Klaus Störtebeker oder auch die Zuchthausszenen waren, alle sehr lebhaft erzählten Geschichten erlaubten uns einen Einblick in die Dunkle Seite von Hamburg. Da wir als Besucher auch aktiv mit einbezogen wurden, entpuppte sich auch manch einer von uns zum bislang noch nicht entdeckten Retter der Menschheit oder, um die Nintendo Sprache zu nutzen, zum Super Mario von Hamburg.

Am Nachmittag sollten wir während einer geführten Kiez-Tour ein anderes Hamburg erleben. In Erwartung fliegender Fäuste wurde wir zunächst aber erst von fliegenden Biere und einem Kiez Experten aus Legden überrascht, der uns aber einlud den Kiez mit seinen Augen zu entdecken. So ließ er uns mit guten Geschichten und Einblicken gewürzt mit einer Prise Selbstironie an seiner Erfahrung des Eindringens in diese schrille Welt des Kiezes teilhaben. Leider wurde sein Hinweis auf die immer noch viel zu hohe Kleinkriminalitätsrate für einen von uns ungewollt und viel zu deutlich nachvollziehbar. Schade!

Da an diesem Wochenende auch das Alstervergnügen in Hamburg stattfand, wollten wir natürlich auch dort mit von der Partie sein. Wir wollten, aber das nasskalte Wetter wollte nicht. So begaben wir uns ungewöhnlich früh auf den Weg zum Hotel zurück. Früh ist aber für Hamburg ein sehr dehnbarer Begriff. Früh trifft oder besser traf man sich dann auch am Fischmarkt wieder und mischte sich etwas übermüdet unter diejenigen, die ausgeschlafen das traditionell bunte Treiben auf dem Markt erleben wollten, aber auch unter diejenige, die nach durchgefeierte Nacht von der Reeperbahn runter auf den Fischmarkt tropften. Ein echt buntes Völkchen, was sich da am frühsonntäglichen Morgen trifft.

Nach einem ausgedehnten Frühstück und einem jetzt wieder sonnigen Rundgang um die Innenalster ging es zurück nach Hörstel. Ein tolles Wochenende in einer tollen mit einem runden Programm und jeder Menge Eindrücke.

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