Volleyball


Die Pegasus-Tour der Hobby-HerrenObwohl man nach den letzten Wochen im August kaum noch damit rechnen konnte, hatten die Hobby Herren der Volleyballabteilung an diesem ersten Samstag im September so richtig Glück mit dem Wetter. Fast wollte man sagen, wenn Engel reisen, ... das Wetter war so richtig geschaffen für eine Tour. Diesmal ging's aufs Wasser. Die See rief und so vereinte die Lust, sich auf einer gemütlichen Bootstour den Wind um die Nase wehen zu lassen, 14 wackere Hörsteler Seebären. Eine Bootstour, die alles bieten sollte, von beschaulich bis rasant. So traf man sich in den frühen Morgenstunden und schiffte sich auf einem rüstigen Emsdampfer ein, der nicht umsonst den verwegenen Namen PEGASUS trägt.


Nachdem das Gepäck verstaut und die Mannschaft in ihre Aufgaben eingewiesen war, ging's stromaufwärts in Richtung Salzbergen. Dank der heftigen Niederschläge der letzten Tage hatte die Ems ordentlich Wasser, so dass Sandbänke, Strudel und Stromschnellen für unsere gute alte PEAGSUS keine Gefahr darstellen sollten. Eigentlich konnte uns nur die Strömung von unserem Plan bis Bentlage zu kommen abbringen. An der Uferbefestigung waren noch gut die Spuren des noch bis zum Vortage abfließendem Hochwassers zu sehen. Nach dem wir zudem noch im Logbuch gelesen hatten, dass es eine Crew zwei Tage vor uns nach 3 ½ Stunden aufgegeben hatte, Salzbergen zu erreichen, überkamen uns doch schon einige Zweifel. Aber die PEGASUS gewann ordentlich an Fahrt und so schafften wir es schon bereits nach gut 2 Stunden. Die Pegasus-Tour der Hobby-HerrenSchweren Herzens mussten wir uns unmittelbar vor der Hafeneinfahrt noch von einem dieser „großen" Ems-Kreuzfahrschiffe überholen lassen. Der gehörig stromaufwärts brummende 37 PS Außenborder wie auch der lautstarke Einsatz der Mannschaft hatten es nicht verhindern können. Weiter ging's Richtung Rheine. Der 1. Offizier Frank hielt gut Kurs und ... ja und gut in den Segeln stehend, wie der alte Seebär so sagt, ging uns kurz vorm Zwischenziel der Sprit aus. Kein Problem, denn wir hatten noch Reserven an Bord, aber sowohl die Strömung wie auch das Gewicht von 14 Seebären forderten ihren Tribut. Spritreserven kurz überschlagen und es war klar: Der Kapitän kann nur das Wendemanöver anordnen! Nach einigen Schwierigkeiten, denn die Ems war an dieser Stelle nur etwas breiter als die Pegasus lang war, ging's jetzt ordentlich Knotens wieder Richtung Norden. Einige äußerten schon Bedenken, ob und wie man die Fahrt noch vor Emden abbremsen könne, um nicht hinaus aufs offene Meer gespült zu werden, aber spätestens nach dem überaus professionell durch 1. Offizier Frank ausgeführtem Anlegemanöver im Salzbergener Hafen, waren diese Bedenken wie weggeblasen. Nach kurzer Verschnaufpause ging's dann schon weiter. Die Sonne brannte und so wie sich das Proviant leichterte wurde die Stimmung an Bord immer besser. Das Seemannsgarn wurde ordentlich gesponnen und dank der Smutjes Peter und Christian wurden auch die hungrigen Seemannsmagen ordentlich gefüllt. Unser mit eingeschiffter Meeresbiologe Stefan kam bei der an uns gediegen vorbeiziehenden Schönheit der Natur selbst nicht aus dem Schwärmen und für uns nicht umhin die ein oder andere Geschichte über Flora und Fauna zu erzählen. So lernten einige von uns etwas über Enten, die eigentlich nichts in der Ems zu suchen haben. Andere wiederum begannen um die Wette Luftballons zu zählen. Der Verdacht lag nahe, dass das Proviant Spuren bei einigen hinterlassen hatte.


Die Pegasus-Tour der Hobby-HerrenNach einer kurzen Zeit- und Spritberechnung war klar, dass wir insbesondere den Bootsmännern, denen es noch nicht vergönnt war eine Äquatortaufe mitgemacht zu haben, noch einen kleinen Ausgleich, eine Schleusentaufe gönnen wollten. Kurz die Mannschaft eingeteilt und schon war Oberschleuser Christian am Einweisen. Ziel war einmal die Schleuse stromabwärts zu passieren, dann zu wenden und die Schleuse nochmals stromaufwärts zu nutzen. Zweimal kurbeln also. Alle machten mit und so ging's doch ziemlich schnell mit der Bewältigung der Höhenunterschiede. Schleuse ade' und schon steuerten wir den heimischen Anleger an. Noch schnell den am Ufer vergessenen Deck Chief Helmut und Schatzmeister Ludger zum Fußmarsch überredend, erreichten wir nach langer Reise alle wohlbehalten wieder heimatliche Gefilde.


Das Proviant aufgebraucht, die Tanks nahezu leer, aber jeder an Eindrücken reicher, hatten wir zusammen einen sehr schönen Tag auf der Ems verlebt.

Die Pegasus-Tour der Hobby-Herren

Auf ein Neues!

 

Der Kaptein!

 

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