Volleyball

Das Beachfeld ist wieder für die Freiluftsaison hergerichtet


Internes Sommer-Volleyball-Beachturnier

am 03.08. 14:00 Uhr am Beachfeld im Waldstadion



Am letzten Heimspieltag sicherte sich die weibliche C-Jugend erneut die Meisterschaft und dies zum dritten Mal in Folge!

Spannung gab es für die Mädels und auch für die Zuschauer an diesem Tag wohl genug. Vormittags gewann nämlich der TV Ibbenbüren seine letzten zwei Spiele und stand somit mit 30 Punkten knapp vor uns auf dem ersten Platz. Das bedeutete für uns: Wir mussten unsere zwei letzten Spiele ebenfalls gewinnen, um die 30 Punkte und damit die Meisterschaft zu erreichen.

Pünktlich zur vereinbarten Zeit trafen sich die Spielerinnen in der Halle und bereiteten fleißig alles vor. Einige Mädels und Eltern hatten Kuchen gebacken, der zusammen mit Kaffee und Kaltgetränken verkauft wurde. Obwohl es noch lange nicht so weit war, waren alle Spielerinnen sehr nervös und aufgeregt.

Zuerst spielten unsere jüngeren Spielerinnen gegen die ebenfalls noch sehr jungen Spielerinnen vom SC Falke Saerbeck. Zwar wurde es zwischendrin etwas knapp und unsere Mädels lagen kurz hinten, holten aber sofort wieder auf. Man könnte fast sagen, dass sie noch nie besser gespielt haben. Das war auch die Rückmeldung der Zuschauer, die bei jedem Punkt begeistert applaudierten. Obwohl die Hörsteler Mädels das Spiel sicher mit 2:0 gewannen, war es nicht der Sieg, der hier im Mittelpunkt stand. Es war eher die sichtbare Verbesserung jeder einzelnen Spielerin, sowie der gute Zusammenhalt, obwohl die Mannschaft in dieser Konstellation noch nie zusammengespielt hatte.

Nachdem der SV Esch überlegen gegen die jungen Saerbeckerinnen gewann, waren nun unsere älteren Spielerinnen an der Reihe.

Aussagen wie „Wir können das gar nicht gewinnen, wir sind viel zu aufgeregt“ zeigen, was für eine Stimmung unter den Spielerinnen herrschte. Jede von ihnen wollte spielen, jede wollte die Meisterschaft gewinnen, aber vor allem war jede extrem nervös.

Nun war es soweit, das Spiel gegen den SV SW Esch wurde angepfiffen. Die Gegnerinnen machten es uns nicht leicht. Zwar stand es anfangs gut für unsere Mädels, doch dann holten die Escher auf. Und leider nicht nur das… Bei einem Punktestand von 11:15 nahm die Trainerin die erste Auszeit. Es gab ein paar Tipps, aber auch jede Menge Mut und Vertrauen für die Spielerinnen. Und als wäre es das leichteste der Welt holten die Mädels aus Hörstel Punkt für Punkt wieder auf. Die sichere Annahme und auch die harten Angaben sowie Angriffe sicherten uns dann den Sieg des ersten Satzes (25:19).

Voller Euphorie begannen wir den zweiten Satz, gerieten aber schnell wieder in Rückstand. Und der Grund war nicht etwa der fehlende Einsatz oder ein schlechtes Zusammenspiel. Nein es war… natürlich die Aufregung. Da wurden Angriffe zum Teil meterweit ins Aus geschlagen oder Bälle ins Netz gepritscht. Die Mannschaft war verunsichert und versuchte durch gezieltes Pritschen die Punkte wieder aufzuholen. Zuschauer und Trainerin waren sich einig, eine Auszeit musste her. Die Trainerin versuchte ebenfalls wieder die Spielerinnen etwas zu beruhigen, sowie ihnen Mut zu machen, auf ihre Angriffsschläge zu vertrauen. Die Hauptaussage war: „Ich weiß, dass ihr es könnt und ihr werdet es schaffen. Natürlich gebe ich euch noch den ein oder anderen Tipp, aber ihr wisst das bereits alles und ihr könnt es auch!“ So kehrten die Spielerinnen wieder auf das Spielfeld zurück und zeigten alles, was sie konnten. Angriffe gingen steil ins Feld, mit Angaben wurde Druck aufgebaut und die variablen Pritscher in die Ecken oder ganz kurz hinters Netz machten den Eschern dann doch schwer zu schaffen. Beim Punktestand von 24:20 waren die Spielerinnen am Spielfeldrand kaum noch zu halten, es wurde angefeuert, wie es nur ging. Dann der Pfiff, die Angabe wurde geschlagen und rutschte einer Spielerin von Esch von den Armen ins Aus. Alle Mädels aus Hörstel fingen vor Freude an zu schreien und liefen auf das Spielfeld, um sich gegenseitig zu umarmen. Man konnte sehen, wie die ganze Anspannung in unermessliche Freude überging. Nicht nur die Spielerinnen waren verschwitzt, sondern auch die Trainerin und ein paar Eltern waren fertig mit den Nerven von diesem spannenden Spiel. Um diese außergewöhnliche Leistung zu würdigen, wurde jeder Spielerin eine Gold-Medaille verliehen. Danach machten sich die Spielerinnen auf den Weg zur Tribüne und mit einem HUMBA wurde nochmal mit den Zuschauern gesungen und gefeiert.

Zum Abschluss ging die Mannschaft dann noch zur Eisdiele, um dort ihren Sieg weiter zu feiern.

weibl c jugend meister 01

Wie sich diese Mannschaft entwickelt hat, ist einfach unglaublich. Vor 8 Jahren wurde die Mannschaft gegründet und trotzt bis jetzt allen Schwierigkeiten. Der Altersunterschied war von Anfang an hoch und auch jetzt trennen die jüngste und die älteste Spielerin ganze 5 Jahre, was in diesem Alter noch ein großer Unterschied ist. Es sind ebenfalls auch viele unterschiedliche Nationalitäten vertreten, wie Deutschland, Russland, Italien und Albanien. Und trotzdem wird trainiert! Die älteren Spielerinnen geben zum Teil den jüngeren, neueren Spielerinnen Tipps, helfen und machen ihnen Mut, wenn es mal doch nicht so funktioniert. Bei der aktuellen Mannschaftgröße von 17 Spielerinnen ist es aus Trainersicht schon sehr schwierig Übungen zu finden, die für jede Spielerin sinnvoll sind. Doch das kennen die Mädels und zeigen viel Verständnis. Man könnte meinen, dass es für die Spielerinnen selbstverständlich ist, wieder Meister zu werden, oder dass sie verwöhnt von den Erfolgen sind. Das ist in dieser Mannschaft aber nicht so. Im Gegenteil! Selbst unsere besten Spielerinnen zweifeln immer wieder an sich, sind sehr selbstkritisch und haben sehr hohe Ziele im Training.

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Die Trainerin sagt: „Diese Mannschaft ist ein echter Traum. Auch wenn die Spielerinnen manchmal laut, überdreht oder chaotisch sind, sind wir zu einer kleinen Familie zusammengewachsen. Und jede Sekunde Arbeit, die man in diese Mannschaft steckt, wird wertgeschätzt mit Dankbarkeit und Vertrauen.“

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Die Mannschaft, sowie auch die Trainerin, möchte sich bei allen Eltern und Zuschauern bedanken, die an diesem Tag mit ihnen gebangt und gefeiert haben und es zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben!!! Zitat von einer Spielerin: „Das ist so cool, wir hatten noch nie so viele Zuschauer!“

 

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