Tennis


SCH ist westdeutscher Vize-Meister

Die Tennisherren 50 des SC Hörstel sind westdeutscher Vize-Meister (von links): Rodolphe Gilbert, Holger Schnarre, Darek Nowicki, Teamkapitän Thorsten Fraaß, Jacques-Olivier Moers, Hendrik Boettcher, Marcus von Bohlen und Carsten Schmidt.

Die Tennisherren 50 des SC Hörstel sind westdeutscher Vize-Meister. Für den ganz großen Wurf, sprich Regionalliga-Meisterschaft, hat es nicht gereicht, dieser Triumph, den die Hörsteler am vergangenen Wochenende perfekt gemacht haben, ist dennoch der größte Erfolg der Geschichte in der Tennisabteilung. Um ein Haar wäre sogar mehr möglich gewesen. Im Finale entwickelte der SCH viel Pech und musste sich dem Gastgeber Ratinger TC GW denkbar knapp mit 4:5 geschlagen geben.

»Wir können stolz darauf sein, was wir erreicht haben.« 
Mannschaftssprecher Thorsten Fraaß

„Letztlich war es eine sensationelle Saison unserer Mannschaft. Wir konnten uns als Team in der Regionalliga West präsentieren und auch den absoluten Favoriten erstmals in die Doppel zwingen. Eine absolut verdiente westdeutsche Vizemeisterschaft“, freute sich Teamkapitän Thorsten Fraaß.

Um wegen der Corona-Pandemie die Zahl der Spiele begrenzt zu halten, wurde die Regionalliga in zwei Staffeln eingeteilt. Nach vier Saisonspielen ging der SC Hörstel als Gruppensieger hervor und hatte sich für die Finalrunde der jeweils zwei Erstplatzierten beider Staffeln am vergangenen Wochenende in Ratingen qualifiziert. Das Finale war von Beginn an das Ziel. Und das erreichten die Hörsteler relativ locker. Im Halbfinale am Samstag gegen den Zweiten der Gruppe 1, Moers 08, machten die TE-Tenniscracks kurzen Prozess und gewannen mit 9:0.

Jacques-Olivier Moers holte an Position 1 den Punkt kampflos. Darek Nowicki an Position 2 (6:2, 6:3), Volker Wenzel (6:2, 6:0), Hendrik Boettcher (6:4, 6:2), Carsten Schmidt (6:1, 6:0) und Holger Schnarre (6:3, 6:1) siegten jeweils in zwei Sätzen und legten einen 6:0-Vorsprung vor. So wurden die Doppel gar nicht mehr gespielt und wurden dem SC Hörstel zum 9:0-Erfolg gutgeschrieben.

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Im zweiten Semifinale blieb Ratingen mit 6:3 gegen TC RW Porz siegreich und qualifizierte sich ebenfalls für das Endspiel um die Westdeutsche Meisterschaft.

Das fand am Sonntag statt und sah in dem Gastgeber den haushohen Favoriten. Doch der SC Hörstel wehrte sich tapfer und brachte die Hausherren an den Rand einer Niederlage.

Der diesmal an eins gesetzte Gilbert Rodolphe gewann kampflos, da sein Gegner Francisco Clavet nicht antrat. Auch Jacques-Olivier Moers an Nummer zwei holte in zwei Sätzen (6:1, 7:5) gegen Isidro Lledo Boyer einen Punkt für Hörstel. Richtig spannend machte es Darek Nowicki an Nummer drei. Gegen Veli Paloheimo benötigte er drei Sätze, gewann dennoch mit 6:3, 6:7 und 13:11. Marcus Bohlen an Vier (0:6, 2:6), Hendrik Boettcher an Fünf (0:6, 1:6) und Thorsten Fraaß, der sich unglücklich mit 4:6 und 3:6 geschlagen geben musste, verloren ihre Matches. So hieß es nach den Einzeln 3:3. Die Entscheidung musste in den Doppeln fallen.

Und da sah es zunächst richtig gut aus. Jacques-Olivier Moers und Darek Nowicki gewannen den ersten Satz gegen Isidro Lledo Boyer/Marc Pradel mit 6:0. Dann fiel die Klappe, plötzlich ging nichts mehr. „Keiner von uns hatte eine Erklärung, warum das so war“, blickte Thorsten Fraaß traurig zurück. Mit 4:6 und 4:10 gingen die beiden weiteren Sätze verloren. Als sich dann auch Carsten Schmidt und Holger Schnarre mit 3:6 und 3:6 geschlagen geben mussten, hieß es 5:3 für Ratingen. Damit war der Mannschaftssieg perfekt. Das letzte Doppel mit Rodolphe Gilbert und Hendrik Boettcher wurde beim 4:6 und 2:4 abgebrochen und für Hörstel gewertet. So lautete das Endergebnis 4:5. Für Thorsten Fraaß dennoch kein Grund, Trübsal zu blasen: „Wir können stolz darauf sein, was wir erreicht haben.“


Ibbenbürener Volkszeitung, 24.08.2021
Alfred Stegemann (Autor)
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